Copyright_Museo Egizio, Turin
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Turin - Barock-Perle und "FIAT-Town"
Turin - Barock-Perle und "FIAT-Town"
Turin - Barock-Perle und "FIAT-Town"
Italien

Turin - Barock-Perle und "FIAT-Town"

03.11.27 - 07.11.27
Buchungscode: PAL2027+20651
ab 1299,00 €
pro Person
Reisebeschreibung

Eine Stadt zeigt sich von ihrer Schokoladenseite
Ihre Reiseleitung: Tobias Garst

Lange Zeit wurde Turin als Reiseziel unterschätzt und stand im Schatten Mailands und das, obwohl die Stadt französischen Stil und ur-italienische Lebensart verbindet. Obwohl die Ursprünge Turins bis in die Zeit des Römischen Reiches zurückreichen, setzten erst die Savoyer-Herzöge bzw. -Könige die Stadt in Szene und ließen majestätische Plätze und Barockpaläste errichten. Auch Turins elegante Arkaden sind ein Symbol der Stadt, sie repräsentieren Geschichte, Eleganz und Schönheit. Zum Großteil durchgehend miteinander verbunden, erstrecken sie sich über mehr als 18 km und bieten den Turinern die Möglichkeit, auch bei schlechtem Wetter in ihren historischen Kaffeehäusern einen Caffè oder Aperitif im „Freien“ zu genießen. Im Jahr 1899 wurde die Fabbrica Italiana di Automobili di Torino (FIAT) gegründet. Ganz Turin tickte alsbald nach der Uhr von FIAT: Das Leben ging früh los, kurz nach der letzten Schicht schlossen auch die Geschäfte. Ab 1982 wurden die historischen FIAT-Werkhallen von Lingotto von Stararchitekt Renzo Piano in ein modernes Kultur- und Einkaufszentrum verwandelt. Die legendäre Teststrecke auf dem Dach mit ihren Steilkurven blieb erhalten und führt heute um die kleine aber feine Pinakothek des ehemaligen FIAT-Chefs Giovanni Agnelli und seiner Frau. Manch einer rühmt Turin als kulinarische Hauptstadt. Neben würzigem Käse, Schoko-Kreationen, weltberühmtem Wein und sogar Trüffel findet man hier auch Turins ureigene Spezialität: Das Bicerin, eine Mischung aus heißer Schokolade, Espresso und kalter „Crema di Latte“. Doch Vorsicht, bloß nicht umrühren, sonst geht der kulinarische Effekt verloren!
Seit 1998 beleuchten edes Jahr im Spätherbst kunstvolle Lichtinstallationen die barocke Altstadt von Turin. „Luci d’Artista“ (Künstlerlichter) heißt die Ausstellung im öffentlichen Raum, die der Residenzstadt auch in der dunklen Jahreszeit Glanz verleiht.

Ihr Hotel
Das 4* Hotel Concord befindet sich in einem der prestigeträchtigsten Gebäude Turins, nur wenige Gehminuten von der berühmten Via Roma sowie dem Ägyptischen Museum entfernt. Die klassischen und komfortabel eingerichteten Zimmer verfügen alle über Badezimmer mit Badewanne oder Dusche, WC, TV, Klimaanlage, sowie Minibar (gegen Gebühr). Zum Frühstück verwöhnt man Sie mit süßen und deftigen Spezialitäten – der ideale Start in einen erlebnisreichen Tag. Wer möchte, beschließt den Tag am Abend in der American Bar mit einem Aperitif oder Cocktail.

1. Tag: Benvenuto a Torino!
Direkte Fahrt über die Autobahn nach Turin, wo Sie Ihr Reiseleiter bereits erwartet. Gemeinsames Abendessen in einem Restaurant in der Nähe des Hotels.

2. Tag: Turiner Barock und die legendäre Spezialität der Stadt
Den Titel „Barock-Schönheit“ verdankt die „FIAT-Stadt“ dem Königshaus der Savoyer, die zahlreiche Paläste und Schlösser errichten ließen. Zu den maßgeblichen Baumeistern zählte Filippo Juvarra, einer der wichtigsten Barock-Architekten Italiens. Heute verfügt Turin über eine der schönsten barocken Innenstädte Europas, die Sie auf einem ausführlichen Stadtrundgang erleben. Die Dynastie der „Savoia“ (aus Savoyen stammend) residierte ab dem 16. Jahrhundert in der Hauptstadt Piemonts. Für sie entstanden nach und nach das Königsschloss mit seinen prunkvollen Innenräumen (heute Museumskomplex), die Palastgärten dahinter (heute ein öffentlicher Park) und der Palazzo Madama für zwei aus Frankreich stammende Königinnen (heute v.a. Kunsthandwerksmuseum).
Neben dem Schloss steht gleich der Turiner Dom, der eine der bedeutendsten Reliquien des christlichen Abendlandes beherbergt: das Turiner Grabtuch. Es wird nur ganz selten öffentlich gezeigt und wird sonst in der Kapelle der Sacra Sindone innerhalb des Doms aufbewahrt. Mehr noch als den Dom lieben die Turiner die königliche Stiftskirche San Lorenzo, deren Pracht sich hinter schlichtem Mauerwerk verbirgt: Die Kuppel ist ein Meistwerk des italienischen Barocks, deren Konstruktion die Architekturgeschichte durch ihre mathematische Raffinesse und einzigartige Lichtführung revolutionierte. So verwundert es nicht, dass deren Baumeister Guarino Guarini „nebenberuflich“ Mathematiker war. Wer in Wien aufgewachsen ist und seine halbe Studienzeit in Kaffeehäusern verbracht hat, ist sicher nicht so schnell zu beeindrucken, aber die Turiner Cafés kommen ganz dicht ran. Das liegt nicht nur an der Atmosphäre und Einrichtung, sondern vor allem an der Turiner Kaffeespezialität „Bicerin“: Eine delikate Mischung aus Kaffee, Schokolade und Milchcreme, die ursprünglich in separaten Gläschen, Bicerins, serviert wurde, bis man dazu überging, alles in einem großen Glas geschichtet zu servieren. Heute gehört das Kultgetränk zur Turiner Kaffeekultur. Seien Sie gespannt!

3. Tag: Ägyptens Bildwelten, Turiner Naschereien und Künstler-Lichter
Mumien und Sarkophage in Turin: Hätten Sie gedacht, dass das Ägyptische Museum Turin das älteste Museum für ägyptische Kunst weltweit ist und eine der bedeutendsten und größten ägyptischen Sammlungen außerhalb Ägyptens beheimatet? Dies ist das Verdienst bedeutender piemontesischer Ägyptologen über drei Jahrhunderte hinweg. Von ca. 30.000 Artefakten werden etwa 6.000 ausgestellt, darunter Tempel, Grabkammern, Pharaonen und Mumien, mal ganz eingewickelt, mal nicht. Ein Highlight stellt das Grab des pharaonischen Bauleiters Kha und seiner Frau Merit dar, das völlig unberührt aufgefunden wurde. Die Ausstattung ist nahezu komplett ausgestellt. 50 Millionen Euro hat die Stadt Turin vor einigen Jahren in den Generalumbau ihres Ägyptischen Museums gesteckt, das sich seitdem ganz selbstbewusst als Symbol für den radikalen Wandel einer grauen Stadt der Autoindustrie hin zur Kulturmetropole präsentiert. Auch im Museum selbst zeigt man sich modern und mit Sinn für Humor: Vor dem Eingang zur unfassbar farbenprächtigen Kollektion an Sarkophagen hatte man vor einiger Zeit dreieckige, rote „Warnschilder“ aufgestellt. Deren Bedeutung? - Achtung, Mumie! Als müsste man in einem Ägyptischen Museum nicht mit so etwas rechnen. Ein Gag, oder die Angst vor Sammelklagen aus den USA? Man weiß es nicht. Ob die Schilder immer noch stehen, finden Sie selbst heraus.
Der Kultur folgt der Gaumengenuss: Schlendert man durch Turin, fallen einem die verlockenden Schaufenster der „Cioccolaterie“ auf und der Duft von Schokolade liegt in der Luft. Kein Wunder: Schokolade und Turin haben eine lange Geschichte, der Sie zusammen mit Ihrem Reiseleiter auf die Spur gehen. Natürlich nicht, ohne einer „Cioccolateria“ einen Besuch abzustatten und sich ein Gianduiotto auf der Zunge zergehen zu lassen, eine Turiner Nougatpraline mit der Haselnusspaste von Nüssen aus den Hügeln der Langhe.
Nach Einbruch der Dunkelheit erwartet Sie kunstvoller Lichterzauber: Sie nehmen an einer Führung zu den „Luci d’Artista“ (Künstlerlichtern) durch die Innenstadt teil. Manch berühmter Name versteckt sich hinter den immer wieder neu erdachten Lichtinstallationen, die, mal über Straßen gespannt, mal als Leuchtskulpturen, ganz verschiedene Formen annehmen und den abendlichen Stadtraum auf helle und bunte Weise erobern.

4. Tag: Ein königliches Jagdschloss und ein Meilenstein der Industriearchitektur mit „aufgesetztem“ Museum
Was macht ein Hirsch auf einer der schönsten savoyischen Residenzen 10 km von Turin entfernt? Das stattliche Bronze-Tier mit seinem weit verzweigten Geweih wurde zum Symbol des Jagdschlosses Stupinigi, erbaut für den frisch gebackenen König Vittorio Amedeo II. di Savoia, der zeigen wollte, dass er mit den alteingesessenen Königen Europas mithalten konnte. Das in den 1730er Jahren nach einem Entwurf von Filippo Juvarra erbaute Schloss ist wohl eines der schönsten Werke dieses Architekten. Tauchen Sie ein in die Pracht dieses UNESCO-Weltkulturerbes und lassen Sie sich von der spätbarocken Architektur und den prächtigen Dekorationen aus dem 18. Jahrhundert verzaubern. Es erwarten Sie Originalmöbel, Gemälde und meisterhafte Kunsttischlerarbeiten sowie der prunkvolle Festsaal.
Szenenwechsel mit Kontrast: Der lange architektonische Block des Lingotto-Werks steht bis heute als kraftvolles Symbol des industriellen Erbes der Stadt und seiner FIAT-Fabrik. Entworfen vom Ingenieur Giacomo Mattè-Trucco war es seiner Zeit eine revolutionäre Konstruktion. Auf dem Dach der Fabrik testeten die Autobauer einst ihre brandneuen Fahrzeuge, darunter den FIAT 508 „Balilla“, den historischen 500 oder den schnittigen Sportwagen X 1/9. Die legendäre Teststrecke ist nach wie vor ein Blickfang. Das mehr als 1 km lange Oval präsentiert sich heute als grüne Lunge in Form eines weitläufigen Dachgartens und öffentlich zugängliche Kulturstätte. Auch Kunstliebhaber kommen hier auf ihre Kosten: Die Pinacoteca Giovanni e Marella Agnelli ist ein architektonisches Juwel von Renzo Piano, das wie ein kleines Raumschiff auf dem ehemaligen Fabrikgebäude thront. Die Privatsammlung der Agnellis besteht nur aus 25 Kunstwerken, aber was für welchen! Mit Kennerblick ausgewählte Meisterwerke von Manet, Renoir, Picasso und Matisse stehen herrlichen Venedig-Ansichten von Canaletto gegenüber.
Am Abend Abschlussabendessen in einem Restaurant in der Nähe des Hotels.

5. Tag: Arrivederci Torino!
Nach dem Frühstück heißt es Abschied nehmen von der Hauptstadt des Piemont.

Preis
03.11.27 - 07.11.27 | 5 Tage
** Hotels laut Ausschreibung **
Hotels laut Ausschreibung, Doppelzimmer
1299,00 €
Hotels laut Ausschreibung, Einzelzimmer
1509,00 €
Leistungen

  • Haustürabholung
  • Quietvox- Audioguide-System
  • Fahrt im 4*/5* Reisebus
  • Sektfrühstück am Anreisetag
  • 4 x ÜF-Buffet im 4* Hotel Concord im Zentrum von Turin
  • 1 x Abendessen in einem Restaurant am Anreisetag
  • 1 x Abschluss-Abendessen in einem Restaurant am letzten Tag
  • Stadtführung „Barockes Turin“
  • Führung Turiner Dom
  • Führung Königliche Kirche San Lorenzo
  • 1 x Caféhaus-Besuch mit Verkostung des typischen Getränks „Bicerin“
  • Eintritt Ägyptisches Museum Turin
  • Führung Ägyptisches Museum Turin
  • 1 x Schokoladenverkostung in einer „Cioccolateria“
  • Führung zum Lichterfestival „Luci d’Artista“
  • Eintritt Jagdschloss Stupinigi
  • Führung Jagdschloss Stupinigi
  • Eintritt Lingotto-Werk mit Besuch der berühmten Teststrecke
  • Führung Pinacoteca Agnelli
  • Qualifizierte Reiseleitung durch Tobias Garst ab/bis Turin, teilweise ergänzt durch örtliche Reiseleiter
  • Informationsmaterial pro Buchung

Weitere Eintritte und Übernachtungssteuer (ca. 4,50 € p.P./Nacht) extra.
Mindestteilnehmerzahl: 20 Personen.
Gültiger Personalausweis oder Reisepass erforderlich.

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