Ihre Reiseleitung: Andreas Sprachmann
„Alle Dinge, die ich am Leben außerhalb der Musik liebe, haben mit Menschen zu tun, und das Cellospielen ermöglicht es mir, all diese Interessen durch die Musik auszuleben.“
Berlin hat sich in den letzten Jahren zu einer trendigen Weltmetropole mit einer jungen, offenen Kultur und einem liebenswerten Charme entwickelt. Die innovative Metropole wartet mit immer neuen Attraktionen und Facetten in Architektur, Kunst und Kultur auf und wird, was ihren Status als Kunststadt betrifft, in einem Atemzug mit London und New York genannt. Gerade in den Sommermonaten findet das Berliner Musik- und Kulturleben oftmals unter freiem Himmel statt. Die Waldbühne Berlin gehört zu den schönsten Freilichtbühnen Europas und bietet ein unvergleichliches Ambiente für großartige Konzerterlebnisse. Im August 2026 erwartet Sie hier ein ganz besonderes musikalisches Highlight: Erleben Sie den Ausnahmecellisten Yo-Yo Ma zusammen mit dem West-Eastern Divan Orchestra unter der Leitung von Daniel Barenboim.
Seine ersten Cellostunden erhielt der weltbekannte Cellist als Vierjähriger. Bereits im zarten Alter von acht Jahren hat er gemeinsam mit Leonard Bernstein seinen ersten Auftritt im US-amerikanischen Fernsehen und wird schließlich auf der elitären Juillard School aufgenommen.
Seine Diskografie mit über 120 Alben, die ihm 19 Grammys einbrachten, reicht von ikonischen Interpretationen des westlichen klassischen Kanons bis hin zu Aufnahmen, die sich jeder Kategorie entziehen. Darunter „Hush“ mit Bobby Mc Ferrin und die „Goat Rodeo Sessions“ mit Stuart Duncan, Edgar Meyer und Chris Thile.
01 Willkommen in Berlin
Direkte Fahrt über die Autobahn in die Bundeshauptstadt. Nach dem Zimmerbezug können Sie sich Ihrer Reiseleitung zu einem ersten orientierenden Spaziergang anschließen. Am Abend gemeinsames Abendessen in einem Restaurant.
02 Auf Max Liebermanns Spuren am Wannsee
Schon neugierig? Gleich nach dem Frühstück geht es los! Liebermann war einer der bedeutendsten Künstler der Moderne, der heute neben Max Slevogt und Lovis Corinth zu den wichtigsten Vertretern des deutschen Impressionismus zählt. Anfangs als „Armeleutemaler“ dem Realismus und Naturalismus verschrieben, wird er später zum Vorreiter einer neuen Kunstrichtung, welche den Weg in die Moderne ebnen soll. Als jüdischer Künstler wurde seine Kunst nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten aus deutschen Museen entfernt.
Nach dem zweiten Weltkrieg blieb Liebermann lange vergessen. Erst gegen Ende des 20. Jahrhunderts begann sich breiteres Interesse für seine Kunst zu regen. Die im Jahr 1995 gegründete Max-Liebermann-Gesellschaft setzt sich zum Ziel, in seiner am Wannsee gelegenen Villa an das Wirken und die Welt des großen Künstlers zu erinnern. Seit seiner Eröffnung als Museum im Jahr 2006 erfreut sich das Haus als Ort des Andenkens an diese außergewöhnliche Persönlichkeit großer Beliebtheit. Tauchen Sie in die wechselhafte Geschichte der Liebermann-Villa sowie des Gartens, in dem der Künstler einen einzigartigen Inspirationsraum für sein künstlerisches Spätwerk fand. Im Anschluss erwartet man Sie in einem Restaurant zum Lunch..
„Pack´ die Badehose ein, nimm´ dein kleines Schwesterlein und dann nischt wie raus nach Wannsee“
sang die damals siebenjährige Cornelia Froboess und machte den Wannsee deutschlandweit bekannt. Zu Recht! Vor der Rückfahrt zum Hotel entdecken Sie bei einer ca. 2-stündigen 7-Seen-Tour den Wannsee und seine angrenzenden Seen vom Wasser aus. Die Fahrt führt durch eine malerische Naturkulisse, vorbei an zahlreichen bekannten sowie weniger bekannten Kleinoden entlang des Ufers.
Der Abend steht Ihnen in Berlin zur freien Verfügung.
Wie wäre es mit einem Bummel über den Kurfüstendamm, kurz Ku‘damm genannt? Die 3,5 km lange Lebensader der Weststadt gehört zu den berühmtesten Straßen der Welt. Hier flanieren Berliner und Touristen entlang elegant dekorierter Schaufenster namhafter Luxusfirmen oder lassen sich in einem der zahlreichen Cafés nieder. Doch der weltberühmte Boulevard ist nicht allein wegen seiner zahlreichen Geschäfte bekannt. Das Flanieren lohnt allemal auch auf Grund der zahlreichen architektonischen und kulturellen Highlights. Lassen Sie sich überraschen.
03 Von Pauken und Trompeten & Starcellist Yo-Yo Ma auf der Berliner Waldbühne
Im Berliner Musikinstrumenten-Museum treten Sie ein in die teils skurrile Welt der europäischen Musikinstrumente vom 16. bis 21. Jahrhundert oder haben Sie schon einmal etwas von der Spazierstockgeige oder dem Wurstfagott gehört? Erfreuen Sie sich an Form, Farbe und Klang der rund 800 Exponate, darunter der Hammerflügel, an dem Carl Maria von Weber seinen „Freischütz“ komponierte oder die Querflötensammlung von Friedrich II. von Preußen. Ein besonderes Highlight ist zweifelsohne die viermanualige „Mighty Wurlitzer“, die größte Kino- und Theaterorgel des europäischen Kontinents.
Der Nachmittag steht Ihnen zur freien Verfügung. Wie wäre es mit einem „Date“ mit Nofrete im Neuen Museum oder einem Abstecher zum Holocaust-Denkmal?
Um 19:00 Uhr erwartet Sie mit dem Konzert von Starcellist Yo-Yo Ma auf der Berliner Waldbühne der musikalische Höhepunkt der Reise:
Zum 20-jährigen Jubiläum des West-Eastern Divan Orchestra war Yo-Yo Ma zuletzt 2019 gemeinsam mit den jungen Musikern zu erleben. Für das traditionelle Waldbühnenkonzert unter Leitung von Daniel Barenboim kehrt der gefeierte Cellist, der Ehrenmitglied des Orchesters ist, im Jahr 2026 zurück.
Bitte beachten Sie, dass das Konzert auf der Waldbühne bei jedem Wetter stattfindet, so lange es zumutbar und nicht gefährlich ist. Eine Schlechtwetter-Alternative gibt es nicht.
04 Rückreise
Hinweis:
Die Konzertkarten sind zunächst bis 30.05.26 für unsere Gruppe reserviert. Wir werden versuchen, auch über diesen Termin hinaus noch weitere Konzertkarten zu halten, können dies allerdings nicht garantieren – insbesondere bei Konzerten mit großer Nachfrage. Wir empfehlen Ihnen daher dringend eine frühzeitige Anmeldung.












