Reiseleitung: Hubert Sauther
Basel ist eine Stadt voller Kontraste. Hier ergänzen sich Gebäude aus dem 15. Jahrhundert sowie moderne Bauten international bekannter Architekten zu einem spannenden, vielfältigen und ebenso harmonischen Stadtbild. Die Kunststadt ist Schauplatz der „Art Basel“, die alles überragende und weltweit bedeutendste Kunstmesse, und beherbergt fast 40 beeindruckende Museen und zahlreiche Galerien, die alleine einen Besuch wert sind. Kunst begegnet Ihnen an jeder Ecke und für jeden (Kunst-)Geschmack hält die Stadt das Passende bereit.
Das Stadtcasino ist das bekannteste Konzerthaus der Stadt. Dank seiner Akustik gehört der Musiksaal zu den weltweit besten Konzertsälen. Eine kompakte Saalgeometrie und die reiche Ausschmückung mit Pilastern und Stuckaturen, die eine optimale Streuung der Klänge ergibt, führen zu einer idealen Klangverschmelzung, die ihresgleichen sucht. Als eines der traditionsreichsten und renommiertesten Orchester der Schweiz begeistert das Sinfonieorchester Basel sein Publikum mit einer hohen Klangkultur, künstlerischen Exzellenz und Vielfalt. Das Repertoire reicht von der Wiener Klassik über die Romantik bis hin zu Kompositionen der jüngsten Moderne.
„Mitreißend und brillant“, „ein Feuerwerk an Überraschungen“ und „eine Bravourleistung aller Mitwirkenden“, berichtete die Presse über die Konzerte des Neuen Orchester Basel. Das Orchester lebt von der Begeisterungsfähigkeit und vom Engagement seiner jungen, hochqualifizierten Musiker.
Doch nicht nur Musikliebhaber kommen bei unserer Reise auf ihre Kosten:
Im Zentrum Paul Klee in Bern erwartet Sie die weltweit umfassendste Sammlung von Werken Paul Klees. Lebendigkeit, Lachen, Staunen: Museum Tinguely - Ein Museum, das die Sinne in Bewegung setzt und in dem die Kunst zum Betrachten kommt. „Wie geht Comic?“ – Im Cartoon Museum erfahren Sie alles, was Sie schon immer über Comics wissen wollten.
01 Auf den Spuren des „Weißen Goldes“
„Salz ist unter allen Edelsteinen, die uns die Erde schenkt, das Kostbarste“ – Justus von Liebig
Salz ist heute leicht zu bekommen und so günstig, dass wir vergessen haben, dass es noch vor etwas mehr als einhundert Jahren eines der begehrtesten Güter war, an dem sich im Mittelalter Herzöge, Fürsten und Könige eine goldene Nase verdienten. Salz ist ein Lebenselixier. In Kunst und Literatur werden die weißen Kristalle mal vergöttert, ein anderes Mal verteufelt. Das Besuchszentrum „Saline Schweizerhalle“ bietet einen Einblick in die gesamte Verarbeitung des Salzes. Salz kann man essen, schmecken, streuen und von nun an im Rahmen eines Rundgangs auch erleben. Vom Stein über die Sole bis hin zum feinkörnigen Salz – Sie erleben das Salz in seinen verschiedenen Facetten. Es erwartet Sie der imposante Verdampfungskessel sowie eine Berglandschaft aus Salz. Im Anschluss wärmen Sie sich in beheizten Zelten bei einem „Apéro Winterglück“ mit Glühmost oder Glühwein und kleinen Schweizer Leckereien.
Bitte beachten Sie, dass für den Rundgang im Besuchszentrum bequeme Kleidung sowie geschlossene Schuhe unerlässlich sind. Aus Sicherheitsgründen müssen die Besucher in der Lage sein, sich ohne Hilfsmittel wie Rollstühle oder Gehhilfen zu bewegen. Der Abend steht Ihnen in Basel zur freien Verfügung. Zahlreiche Restaurants in der Umgebung laden zum Verweilen und Genießen ein.
02 Ein Tag im Zeichen von Kunst, Musik und Genuss
„Zeichnen ist die Kunst, Striche spazieren zu führen.“ - Paul Klee
Nach einem ausgiebigen Frühstück Fahrt nach Bern ins Zentrum Paul Klee, eine Landschaftsskulptur des italienischen Architekten Renzo Piano, die über die Grenzen des traditionellen Kunstmuseums hinausführt: Eine grüne Insel, aus der sich drei Hügel aus Stahl und Glas erheben. Paul Klee, Meister der Farben und Formen, gehört zu den wichtigsten Künstlern des 20. Jh. Seine Fähigkeit, emotionale und spirituelle Inhalte durch Farben und Formen zu vermitteln, macht seine Kunstwerke zu echten Meisterwerken. Klee war ein geschätzter Lehrer am Bauhaus und Mitglied der Künstlergruppe „Der Blaue Reiter“. Im Kunstdepot des Zentrum Paul Klee lagert eine der weltweit bedeutendsten Sammlungen von Gemälden, Aquarellen und Zeichnungen Paul Klees. Im Rahmen eines Rundgangs durch die Dauerausstellung erhalten Sie einen chronologischen Überblick über Klees künstlerisches Schaffen sowie die Architektur der Gebäude.
Um 18:30 Uhr erwartet Sie im Stadtcasino mit dem Silvesterkonzert des Sinfonieorchester Basel der erste musikalische Höhepunkt der Reise.
Programm:
Gioacchino Rossini – Sinfonia zu „La Cenerentola“
Im Anschluss Spaziergang zum Restaurant „Gifthüttli“, wo Sie bereits zu einem traditionellen „Fondue Chinoise“ erwartet werden. Auf dem Münsterplatz lassen Sie das Jahr besinnlich ausklingen. Ab 23:30 Uhr beginnt hier die Feier mit dem Stadtposaunenchor Basel, bevor das alte Jahr ausgeläutet wird. Um 00:15 Uhr findet im Innern des Münsters ein Kurzgottesdienst statt.
03 Neujahrsklänge und Kinetische Kunstwerke
„Kunst ist Bewegung“ – Jean Tinguely
Um 12:00 Uhr besuchen Sie die öffentliche Generalprobe des Neujahrskonzerts des Neuen Orchesters Basel im Stadtcasino. Genießen Sie eine exklusive, entspannte Atmosphäre, bei der der künstlerische Entstehungsprozess im Vordergrund steht und erleben Sie hautnahe Einblicke in die musikalische Feinarbeit. Im Anschluss erwartet man Sie Backstage zu einem kleinen Getränkebuffet.
Programm:
Bernstein - Candide Ouvertüre
Chatschaturjan - Maskerade Suite
Rimski-Korsakow - Capriccio Espagnol
Strauss - Sphärenklänge Walzer
Christian - Knüsel Dirigent
Mit seinen kinetischen Kunstwerken zählt Tinguely zu den wichtigsten Wegbereitern der Kunst in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Seinen Lebensunterhalt verdiente sich Tinguely einst als freischaffender Dekorateur. In seinen häufig aus Draht geschaffenen Dekorationen deutete sich bereits seine spätere künstlerische Handschrift an. Im Laufe der Jahre realisierte er Reliefs und Skulpturen aus Fundstücken, die er 1955 in der Ausstellung „Le Mouvement“ in Paris präsentierte und sich dadurch schnell als bedeutender Vertreter der aufkommenden kinetischen Kunstbewegung etablierte. Das Tinguely-Museum beherbergt die weltweit größte Werksammlung Tinguelys. Die Sammlungspräsentation zeigt einen vier Jahrzehnte umfassenden Überblick seines Schaffens – von frühen, filigranen Reliefs bis hin zu den monumentalen Maschinenskulpturen der 1980er Jahre.
Den Abend beschließen Sie bei einem original Schweizer „Cordon Bleu Menü“. Am Tisch entscheiden Sie, welche Füllung Ihnen am liebsten ist. Für Vegetarier gibt es selbstverständlich eine vegetarische Variante.
04 Wie geht Comic?
Tim: “Ich bin ein Realist.“
Haddock: „Das ist doch nur ein anderes Wort für Drückeberger.“ – Tim und Struppi
Als einziges Schweizer Museum widmet sich das Cartoonmuseum Basel ausschließlich der Kunst der narrativen Zeichnung. Die Ausstellung der deutschen Künstlerin Barbara Yelin, die sich in ihrem Werk mit dem Erinnern befasst und bekannt ist, für ihre berührenden Portraits jüdischer Frauen, bildet den Rahmen für die Führung. Sie folgen der Entwicklung des Comics, lernen wichtige Zeichenstile wie die „Ligne claire“ von Hergé kennen, entdecken aktuelle Strömungen bis hin zur Graphic Novel und erhalten Antwort auf die Frage „Was ist und kann ein Comic alles?“.
Auf Grund einer frühen Kartenabnahme und großen Nachfrage empfehlen wir Ihnen eine Buchung bis zum 15.10.2026. Nach diesem Termin sind Konzertkarten sowie Hotelzimmer, wenn überhaupt, nur noch auf Anfrage verfügbar.













