Ihre Reiseleitung: Tobias Garst
In Mailand erwarten Sie nicht nur das berühmteste Opernhaus der Welt und eine glamouröse Modeszene, sondern auch Leonardo, Michelangelo, Caravaggio und eine reiche italienische Kulturgeschichte. Mitte der 1950er Jahre ist die Mailänder Scala der glanzvolle Mittelpunkt der Opernwelt. International gefeierte Interpreten, herausragende Aufführungen sowie das einzigartige und kostbare Interieur verleihen ihr eine unvergleichliche Aura. Ihren Ruhm hat die Scala in dieser Zeit primär Maria Callas, ihrer „Primadonna assoluta“, zu verdanken, die unter anderem als Norma bislang ungeahnte Maßstäbe als Sängerdarstellerin setzte. Keine Opernsängerin des 20. Jahrhunderts wurde so vergöttert wie sie und gleichzeitig auch so gehasst. Je größer ihr Ruhm, umso unberechenbarer wurde sie. Erleben Sie mit der Ballettaufführung „Balanchine/Bausch/Stravinskij“ einen unvergesslichen Abend im legendärsten Operntempel der Welt.
„Im Geiste Stravinskys: zeitlose Meisterwerke, Höhepunkte von Kunst und Tanz, die Geschichte geschrieben haben. Ein einzigartiges, mit Spannung erwartetes Ereignis: Zum ersten Mal werden die Scala, ihre Künstler und ihr Publikum von der elementaren Kraft einer der eindrucksvollsten Interpretationen des Le Sacre du printemps überwältigt – jener Fassung, die Pina Bausch 1975 für das Tanztheater Wuppertal schuf. Roh und emotional, von seltener expressionistischer Wucht, erdig und dramatisch in der Körperlichkeit eines archaischen Rituals – ein wahrer Grundstein des zeitgenössischen Tanzes. Unverzichtbar für das Ballett des 20. Jahrhunderts ist Apollon Musagète, das den Abend eröffnet. In der Brillanz von George Balanchines Stil markierte es 1928 – Balanchine war damals erst 24 Jahre alt – den Beginn seiner internationalen Anerkennung und seiner lebenslangen Zusammenarbeit mit Stravinsky.“ © Teatro alla Scala Milan
Sinahotel de la Ville
Das 4* superior Hotel, eines der historischen Hotels Mailands, liegt mitten im Herzen der Stadt zwischen Galleria Vittorio Emanuele, dem Mailänder Dom sowie der Mailänder Scala. Die klassisch oder modern eingerichteten ca. 17 m² großen Zimmer verfügen alle über Badezimmer mit Badewanne oder Dusche, WC, Klimaanlage, Telefon, TV, Safe, Haartrockner sowie Minibar (gegen Gebühr). Am Morgen genießen Sie ein reichhaltiges Frühstücksbuffet, das keine Wünsche offen lässt. Der perfekte Start für einen erlebnisreichen Tag in die Kulturmetropole.
1. Tag: Benvenuti!
Flug von Frankfurt nach Mailand und Transfer zum Hotel. Nach dem Check-in erster Stadtbummel. Bezeichnet man Mailand als das Herz der Designerwelt, so ist der Stadtteil Brera die rechte Herzkammer und zweifelsfrei eines der schönsten Viertel der Stadt. Hier geht alles einen Tick langsamer zu - man könnte leicht vergessen, dass man sich in einer Millionenmetropole befindet. Die Geschichte Breras, das noch immer seinen ursprünglichen Charme erhalten hat, geht zurück bis ins 12. Jhd. Häuserfassaden in warmen Farben, Fensterläden aus Holz, kleine Balkone und Terrassen, auf denen Geranien und Oleander blühen, bringen die Besucher zum Staunen und lassen sie nicht nur einmal zur Kamera greifen, um ein Erinnerungsfoto zu schießen. Bis zu den 1960er Jahren war Brera ein Treffpunkt für Künstler und Autoren. Seitdem hat es sich zu einem exklusiven Stadtteil mit Galerien, Antiquariaten und natürlich auch Designläden entwickelt. Es braucht nicht lange, bis man die ersten schlichten Türschilder mit großen Namen darauf findet wie zum Beispiel TOM FORD. Die Straßen in Brera sind schmaler und obwohl dieser Stadtteil reich an historischen Palästen ist, wirkt er lässiger als der Rest der Stadt. Banker im Bussiness-Outfit fahren auf Vintage-Fahrrädern durch das Viertel, während ein Saxofonist vor der berühmten Pinacoteca di Brera spielt. Auf dem Rückweg zum Hotel passieren Sie die Mailänder Scala, in Italien eine Art Nationalheiligtum (Außenbesichtigung). Beim gemeinsamen Abendessen wünschen Sie sich „buon appetito“ und stoßen auf die nächsten erlebnisreichen Tage an.
2. Tag: Rund um den Dom, Italiens schönste Einkaufspassage & Leonardos Codex Atlanticus
In der Stadtmitte steht der Mailänder Dom. Mit über 3500 Statuen von Heiligen, Tieren und Monstern sowie 135 Türmen, die gen Himmel ragen, ist er ein steinernes Meisterwerk, das über 500 Jahre hinweg entstand. Furchterregende Fabeltiere, sadistische Henkersknechte und vor allem leidende Heilige bilden die Mehrheit der Statuen. Neben dem Petersdom und den Kathedralen von Sevilla und Córdoba ist er die viertgrößte Kirche der Christenheit. Ihr Reiseleiter führt Sie auch hinein und verrät alles Wissenswerte rund um Architektur und Geschichte. Nebenan liegt die 1867 gegründete Galleria Vittorio Emanuele II, die noch heute als schönste überdachte Einkaufspassage Italiens gilt. Bei der Planung des beeindruckenden Bauwerks schielten die Mailänder wohl auch nach Rom mit dem Resultat, dass die Innenmaße der Kuppel nicht geringer ausgefallen sind als im Petersdom. Neben der mächtigen Kathedrale ist sie der ganze Stolz der Stadt, das „Wohnzimmer Mailands.“ Armani, Versace und Louis Vuitton haben hier neben Restaurants und Bars ihre Läden. Für Kunstliebhaber ist die Pinacoteca Ambrosiana ein absolutes Muss. Zu den Höhepunkten der Sammlung zählen die Vorzeichnung von Raffaello zur Schule von Athen, der neue Saal zu Leonardo da Vinci mit dem Porträt des Musikus und der Früchtekorb von Caravaggio. Das absolute Highlight ist jedoch der Codex Atlanticus: die größte Skizzen-Sammlung Leonardos wird in Auszügen im Turnus gezeigt.
3. Tag: Berühmte Gemälde, Mailands Kanäle und ein unvergesslicher Abend in der „Scala“
Nach dem Frühstück begegnen Sie in der Pinacoteca di Brera den „alten“ Künstlern von Weltruf wie Bellini, Raffael und Caravaggio. Mit der Tram brechen Sie auf in den Süden der Innenstadt, wo Sie die Navigli, Mailands stimmungsvolle Kanäle, erwarten. Mailänder schlendern oder bummeln nicht. Sie rennen – eigentlich immer und lassen ihre Absätze in hektischem Stakkato auf den Straßen klackern. Doch es gibt ein Stadtviertel, in dem die Rastlosen endlich abbremsen und in einen ungewohnten Schlenderschritt verfallen. Sie sind im Navigli-Viertel, von vielen Mailands Dorf von Welt genannt. Es muss an dem tiefgrünen Wasser liegen, das in zwei breiten Kanälen durchs Viertel fließt und eine gewisse Ruhe ausstrahlt. Es hupen keine Autos, die Motorini drängeln nicht und überall sitzen entspannte Menschen, trinken einen Espresso und lassen ihren Blick über das Wasser gleiten. Hier im Viertel zeigt die Stadt noch ihr altes, ursprüngliches Gesicht, war Mailand doch 800 Jahre lang, ähnlich wie Amsterdam oder Venedig, von Kanälen durchzogen. Wie viele Mailänder begehen Sie den Mittag bei einem Aperitif in einer der zahlreichen Bars.
Um 20:00 Uhr erwartet Sie mit der Ballettaufführung „Balanchine/Bausch/Stravinskij“ in der weltberühmten Mailänder Scala der Höhepunkt der Reise und ein wunderbarer Abend in beeindruckendem Ambiente.
04. Tag: Michelangelo, Leonardo da Vinci & eine der ältesten Kirchen Mailands
Im Castello Sforzesco beeindruckt Sie Michelangelos Pietà, ein rätselhaftes Alterswerk und eines der letzten Meisterwerke der Renaissance. Es gibt wohl kaum ein Kunstwerk, das so bekannt ist und so sehr berührt. In der Kirche Santa Maria delle Grazie bewundern Sie Leonardo da Vincis „Abendmahl“, ein 4 x 9 m großes Wandgemälde. Leonardo warf alte Bildtraditionen über den Haufen und machte das Abendmahl zum Drama, zur menschlichen Katastrophe. Mit dem Kunstwerk, das zu den Höhepunkten seines malerischen Schaffens zählt, hat er der Menschheit ein Meisterwerk hinterlassen, das geheimnisvoll und wunderbar bleibt. (Besichtigung vorbehaltlich der Bestätigung durch das Museum. Täglich werden nur wenige Besucher in das klimatisierte Refektorium gelassen. Aus diesem Grund gibt es lange Wartelisten für die Tickets, die erst ab 6 Wochen im Voraus reserviert bzw. bestätigt werden können).
Eine Oase der Ruhe bildet die Kirche von Sant’Ambrogio, die nach dem Dom der zweitwichtigste Sakralbau Mailands ist. Dem Stadtpatron und Kirchenvater Ambrosius, einem der wichtigsten Bischöfe der Mailänder Geschichte, wurde diese Grabeskirche errichtet und im romanischen Stil erneuert. Mit ihrem Säulenvorhof, dem Apsismosaik und der skulptierten Kanzel strahlt sie bis heute eine ursprüngliche, heilige Aura aus.
05 Street Art in italiano – Street Art auf Italienisch und Rückflug
Street Art hat sich in den letzten Jahren zu einem wahren Protagonisten der Mailänder Kulturszene entwickelt. Ein einfaches Graffiti kann weit mehr sein als bloße „Wanddekoration“. Auf einem Rundgang begeben Sie sich zusammen mit einem örtlichen Reiseleiter auf die Suche nach den spannendsten und inspirierendsten Street Art Werken in einem sich ständig wandelnden Viertel Mailands: Ortica. Im jetzten Jahrzehnt hat Ortica einen radikalen Wandel durchgemacht – vom Industriegebiet zum ersten Freilichtmuseumsviertel Mailands. Sie dürfen gespannt sein!
Am Nachmittag Transfer zum Flughafen und Rückflug.
WICHTIGER HINWEIS:
Aufgrund einer sehr frühen und verbindlichen Kartenabnahme im Mai für die Ballettaufführung in der Mailänder Scala bitten wir um eine Anmeldung bis spätestens 25. Mai 2026!
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