Übernachtung im Hotel The Westin in der Elbphilharmonie
Reiseleitung: Ingrid Jörg
Der 11. Januar 2017 war ein bedeutender Tag in der Geschichte Hamburgs: Das neue Wahrzeichen wurde offiziell eröffnet. Fast 10 Jahre haben die Bauarbeiten gedauert, die Kosten betrugen mehr als das Zehnfache des ursprünglich angesetzten Betrags von 77 Millionen Euro. Und dennoch: Der spektakuläre Bau des Schweizer Architekturbüros Herzog & de Meuron ist der Stolz der Stadt und DER Blickfang in der HafenCity. Was genau macht die Elbphilharmonie so besonders?
Ist es die Plaza, ein frei zugänglicher Bereich in 37 Metern Höhe, die durch eine mehr als 80 Meter lange Rolltreppe erreichbar ist, deren Ende aufgrund ihrer konkaven Wölbung nicht sichtbar ist oder sind es die gläsernen Fassadenelemente, die den aufgesetzten Baukörper der Elbphilharmonie mit 110 m Gesamthöhe in einen riesigen Kristall mit immer neuem Erscheinungsbild verwandelt? Eins ist sicher: Der große Konzertsaal, das Herzstück der Elbphilharmonie, ist zugleich eine der spannendsten baulichen Herausforderungen Europas: Ein Konzertsaal von Weltklasse auf einer Höhe von 50 Metern mit 2.100 Plätzen, der aus Schallschutzgründen vom restlichen Gebäude entkoppelt ist. Aufwendiger dürfte weltweit kaum an der Akustik eines Konzertsaales gefeilt worden sein. Neben der besonderen Geometrie der Konzerthalle, deren Zuschauerränge nach dem Vorbild eines Weinberges mit vielen Terrassen rund um das Orchester gebaut sind und den verwendeten Materialien, ist auch die Oberflächenstruktur einzigartig: Herzog & de Meuron entwickelten für die Akustik in enger Abstimmung mit dem japanischen Akustiker Yasuhisa Toyoate eine spezifische Oberfläche der Wände und Decken die sogenannten „Weiße Haut“, eine der kühnsten Innovationen der Elbphilharmonie, die aus rund 10.000 Platten aus Gips und Papier besteht.
2027 feiert das herausragende Orchester Wiener Akademie anlässlich des 200. Todestages des genialen Komponisten ein großes Beethoven-Jubiläum. Das Wiener Spitzenorchester präsentiert in der Elbphilharmonie einen mitreißenden Beethoven-Zyklus, aufgeteilt auf vier Jubiläumskonzerte, bei denen alle neun Sinfonien, die zu den beliebtesten Werken der Musikgeschichte zählen, erklingen werden.
Freuen Sie sich auf einen musikalischen Hochgenuss mit Beethovens 1., 2. sowie 3. Sinfonie, bekannt als „Eroica“ - ein revolutionäres Meisterwerk der klassischen Musik.
01 Anreise
Direkte Anreise nach Hamburg. Nach dem Zimmerbezug können Sie sich Ihrer Reiseleiterin zu einem ersten orientierenden Spaziergang anschließen. Am Abend genießen Sie ein gemeinsames Essen im Hotelrestaurant.
02 Von Backsteinromantik, beeindruckender (Bunker) Architektur & einem musikalischen Hochgenuss
Nach dem Frühstück entdecken Sie mit Ihrem örtlichen Reiseleiter die Sehenswürdigkeiten Hamburgs im Rahmen einer Stadtrundfahrt: Hamburg ist bekannt als grüne Metropole an der Elbe. Die Außenalster ist das Herz Hamburgs, das mit seinen Landschaften am Wasser dem Stadtbild seinen besonderen Charakter verleiht. Prunkvolle Stadthäuser und Villen prägen das Gesicht dieser Gegend, die gleichzeitig ein Sport-Paradies ist: Die Außenalster ist zweifelsfrei die beliebteste Joggingstrecke Hamburgs. Die etwa 700 Meter lange schwimmende Anlegestelle St. Pauli Landungsbrücken ist nicht nur bei Schifffahrern sehr beliebt. Sowohl Touristen als auch waschechte Hamburger sieht man hier entlang flanieren und dies nicht nur, weil urige Fischlokale, Imbissbuden und Souvenirläden locken. Das Kontorhausviertel ist eines der eindrucksvollsten Stadtquartiere der 1920er Jahre und gehört seit 2015 zusammen mit der Speicherstadt zum Welterbe der UNESCO. An der Speicherstadt führt kein Weg vorbei: Der riesige Lagerhauskomplex lockt mit Kaffeemuseum und „Miniatur Wunderland“, wilhelminische Backsteinarchitektur der Gründerzeit mit schönen Giebeln, Erkern und Türmen sowie zahlreiche Fleete und Brücken erfreuen das Besucherauge. Und übrigens: Besonders stimmungsvoll ist ein Besuch der Speicherstadt am Abend, wenn im Rahmen eines ausgefeilten Lichtkonzepts viele Brücken und Gebäude beleuchtet werden und so eine einzigartige Atmosphäre schaffen.
Wer in St. Pauli unterwegs ist, dem fällt der Betonriese „Medienbunker“ mit begrüntem Dach schnell ins Auge. Mit seinen über 40 Metern Höhe prägt der ehemalige Flakbunker aus dem Zweiten Weltkrieg das Hamburger Stadtbild und ist nicht nur eines der wichtigsten Mahnmäler Hamburgs, sondern auch ein Anlaufpunkt für Kreative und Nachtschwärmer. Wer ganz nach oben möchte, für den gilt: Über den Bergpfad geht es auf einer Länge von 560 Metern über Rampen und 389 Treppen hinauf bis zum Dachgarten des Bunkers. Oben angekommen wird man auf 58 Metern mit einer grandiosen Sicht auf Hamburg belohnt.
Hinweis: Für gehbehinderte/mobilitätseingeschränkte Menschen gibt es ggf. die Möglichkeit, über den Hotelaufzug zur Dachterrasse zu gelangen. Bitte beachten Sie jedoch, dass dies nicht verbindlich ist.
Im Anschluss bleibt Ihnen Zeit zur freien Verfügung, um Hamburg auf eigene Faust zu entdecken. Wie wäre es mit einer Hafenrundfahrt zu den schönsten und interessantesten Ecken des Hamburger Hafens?
Um 20:00 Uhr erwartet Sie mit dem Konzert des Orchester Wiener Akademie der musikalische Höhepunkt der Reise. Weltweit wird das „fantastische Orchester“ mit seinem Gründer Martin Haselböck, wie jüngst das Hamburger Abendblatt schwärmte, als eines der besten Orchester für Originalklang gefeiert. Von Wien aus tragen Sie die originalen Klänge in die weite Welt hinaus. Sei es nach New York, Madrid, Tokyo, Buenos Aires oder Santiago de Chile.
Besetzung
Orchester Wiener Akademie
Dirigent Martin Haselböck
Programm
Ludwig van Beethoven
Sinfonie Nr. 1 C-Dur op. 21
Sinfonie Nr. 2 D-Dur op. 36
– Pause –
Ludwig van Beethoven
Sinfonie Nr. 3 Es-Dur op. 55 »Eroica«
03 Musikmetropole Hamburg
1678 eröffnete in Hamburg Europas erste Bürgeroper, Großmeister der Klassik wie Brahms oder Telemann gehören zum guten Ton und die Elbphilharmonie ist ein Konzerthaus, das weltweit seinesgleichen sucht. Zusammen mit Ihrem örtlichen Reiseleiter wandeln Sie im Rahmen eines 2-stündigen Rundgangs auf Hamburgs musikalischen Spuren. Wer möchte, besucht um 12:00 Uhr die Mittagsandacht mit Orgelmusik im Michel: Für 20 Minuten zur Ruhe kommen, dem Klang der Orgeln lauschen. Der Rest des Tages steht Ihnen zur freien Verfügung. Unweit des Michels erstreckt sich zwischen Landungsbrücken und Venusberg das Portugiesenviertel mit einer hohen Dichte an portugiesischen und spanischen Restaurants, das speziell im Sommer mediterranes Urlaubsflair versprüht. Ob gegrillter Fisch, liebevoll zubereitete Tapas oder ein Pasteis de Nata - ein süßes Stück portugiesische Identität - hier kann man sich die Zeit gut vertreiben.
04 Rückreise
Aufgrund einer frühen Kartenabnahme und großen Nachfrage empfehlen wir Ihnen eine Buchung bis zum 18.03.2027. Nach diesem Termin sind Konzertkarten und Hotelzimmer, wenn überhaupt, nur noch auf Anfrage verfügbar.













