Reiseleitung: Petra Nikolic
Bamberg, die lebendig-quirlige Weltkulturerbestadt ist ein Gesamtkunstwerk: In der Bergstadt präsentiert sich Bamberg als das „fränkische Rom“, Inselstadt mit „Klein Venedig“ und Fußgängerzone bilden die Stadtmitte, die Gärtnerstadt ist ein historisches Unikat. Gärtnerstadt? Seit dem Mittelalter wird mitten in der Domstadt Gartenbau betrieben – bundesweit einmalig. Bis heute sind die mittelalterlichen Strukturen der Hausgärten sichtbar erhalten und erfreuen nicht nur Gartenliebhaber. Dicht gedrängte Fachwerkbauten und winzige Gärten bestimmen das Bild der ehemaligen Fischersiedlung, von den Einwohnern liebevoll „Klein Venedig“ genannt und ein beliebtes Fotomotiv. Die neue Residenz bildet zusammen mit dem Dom und der Alten Hofhaltung ein historisch gewachsenes Platzensemble von europäischer Bedeutung.
Im Jahr 2026 feiern die Bamberger Symphoniker, das wohl reisefreudigste deutsche Spitzenorchester, ihren 80. Geburtstag. Das Orchester kann auf mehr als 7500 Konzerte in über 60 Ländern zurückblicken und wurde somit zum Kulturbotschafter Bayerns und ganz Deutschlands. Am letzten Tag des alten Jahres beschenken die Bamberger Symphoniker ihr Publikum mit einem fulminant musikalischen Start in das neue Jahr. Sie dürfen gespannt sein!
01 Architektonisches Meisterwerk und eine einzigartige Sammlung deutscher Malerei
Im Jahr 2000 wurde das Museum Georg Schäfer eröffnet und erregt bis heute internationale Aufmerksamkeit – nicht nur als architektonisches Meisterwerk von Volker Staab. Überquert man den Main stadteinwärts, fällt der Blick auf den eindrucksvollen modernen Museumsbau, der sich dennoch perfekt in die historische Umgebung der Schweinfurter Altstadt einfügt. Einen zeitgenössischen Museumskörper zu entwickeln wäre schon Aufgabe genug gewesen, aber diesen auf eine bestehende, ca. 3 m aus dem Boden herausragende Tiefgarage aufzusetzen, war die spezielle Herausforderung für den Architekten, die er mit Bravour gemeistert hat. Seit der Eröffnung präsentiert das Museum die weltweit bedeutendste Privatsammlung der Kunst des 19. Jh. aus dem deutschsprachigen Raum. Dazu zählen bedeutende Werkgruppen einzelner Maler wie z. B. Caspar David Friedrich, Carl Spitzweg, Adoph von Menzel bis zu den Impressionisten Max Slevogt, Lovis Corinth und Max Liebermann. Nach einer Überblicksführung, bei der auch auf die Museum-Highlights eingegangen wird, bleibt Ihnen etwas Zeit zur freien Verfügung, um selbst durch die Ausstellungsräume zu schlendern. Oder wie wäre es mit einer Tasse Kaffee und einem Stück hausgemachtem Kuchen im Museumscafé „Pictura“? Weiterfahrt in die UNESCO-Welterbestadt Bamberg. Am Abend gemeinsames Abendessen in einem Restaurant.
02 Ein beeindruckendes Gotteshaus, fulminante Silvesterklänge und eine grandiose Silvesternacht
Nach dem Frühstück Fahrt mit dem Linienbus in die Bamberger Altstadt. Der Bamberger Dom wurde durch das heiliggesprochene Kaiserpaar Heinrich und Kunigunde im frühen 11. Jh. erbaut, brannte mehrmals ab und wurde zwischen 1200 bis 1237 ein zweites Mal errichtet. Die Architektur begeistert in ihrer klaren Formensprache, der berühmte und namenlose Bamberger Reiter und die Skulpturen des Domes suchen ihresgleichen in Deutschland: die französischen Einflüsse sind unverkennbar! Kein geringerer als Tilman Riemenschneider fertigte das Kaisergrab, Veit Stoß schnitzte den Marienaltar. Über den gotischen Kreuzgang, der mit hochkarätigen Skulpturen bestückt ist, betreten Sie das Diözesanmuseum. Die weltweit bedeutendsten Textilien, wie der aus dem 11. Jh. erhaltene Sternenmantel – ein Meisterwerk der mittelalterlichen Textilkunst, der erhaltene Ornat von Papst Clemens II. sowie das größte erhaltene ottonische Kreuz sind Höhepunkt des Museums. Im Anschluss bleibt Ihnen etwas Zeit zur freien Verfügung. Wer möchte, bummelt noch durch die malerischen Gassen, wirft von der Unteren Brücke einen Blick auf „Klein Venedig“ oder genießt ein original „Bamberger Hörnla“, locker und luftig gebacken, mit feinem Buttergeschmack.
Um 18:00 erwartet Sie mit dem Silvesterkonzert der Bamberger Symphoniker in der Konzerthalle der erste musikalische Höhepunkt der Reise.
Programm :
Ludwig van Beethoven Symphonie Nr. 9 d-Moll op. 125
Um 20:00 Uhr Silvestergala im Ziegelbau des Kongresshotels Residenzschloss, der unterirdisch mit der Konzerthalle verbunden ist. Es erwartet Sie ein exklusives Galabuffet mit verschiedenen Fleisch- und Fischgerichten, Mitternachtssnack und Getränken. Für die musikalische Unterhaltung sorgt eine Band mit Songs aus den 80er und 90er Jahren.
03 „Fränkisches Rom“ & „Klein Venedig“ und beschwingte Neujahrsklänge
Nach einem ausgiebigen Frühstück Fahrt mit dem Linienbus in die Altstadt zum Treffpunkt mit Ihrer örtlichen Reiseleitung. Sie begeben sich auf einen geführten Stadtspaziergang im historischen Stadtensemble mit Kirchen und Klöstern, mit Brücken, engen Gassen und Plätzen, mit Fachwerkhäusern und Barockfassaden – eine Stadt, die nicht ohne Grund UNESCO Welterbe ist! Neben den herausragenden Sehenswürdigkeiten im historischen Stadtkern wie Dom, Alte Hofhaltung, Neue Residenz und Rosengarten, Altes Rathaus und „Klein Venedig" werden versteckte Ecken erkundet, die Sie selbst nie entdeckt hätten.
Im Anschluss Möglichkeit zu einem kleinen Mittagsimbiss in einem Café in der Altstadt.
Um 17:00 Uhr erwartet Sie in der Konzerthalle das Galakonzert „DIE SINGPHONIKER“ mit neuem Programm zum 100. Geburtstag der Comedian Harmonists.
Die Singphoniker gehören zum kleinen Kreis der wenigen weltweit aktiven und unverwechselbaren Vokalensembles – und das seit über 40 Jahren. Mit der Bandbreite ihres Schaffens setzen sie seit Jahrzehnten Maßstäbe in der deutschen Vokalszene. Zu Neujahr feiert das Vokalensemble mit dem Besten aus vier Jahrzehnten und hat ein festliches Programm aus der ganzen Bandbreite seines Repertoires zusammengestellt.
04 Fränkische Weine mit Charakter und Geschichte
Der Morgen steht Ihnen zur freien Verfügung. Wie wäre es mit einem kleinen Bummel durch die malerischen Gassen der Altstadt? Um die Mittagszeit Weiterfahrt in die Nähe von Würzburg.
Die Geschichte des Frankenweins geht zurück bis zur Zeit Karls des Großen. Typisch für den Wein aus Franken ist sein Behältnis, der sogenannte Bocksbeutel. Sein würzig-frische, charaktervolle Note verführte schon Johann Wolfgang von Goethe, der an seine Frau geschrieben haben soll: „Schicke mir doch einige Würzburger, denn kein anderer Wein will mir schmecken und ich bin verdrüsslich, wenn mir mein gewohnter Lieblingstrank abgeht.“ Im Weingut Breunig erwartet man Sie bereits zur „Franken-Weinprobe“. Zum Wohl! Im Anschluss Rückfahrt in die Zustiegsorte.
Aufgrund einer frühen Kartenabnahme bitten wir um Anmeldung bis zum 10.09.26. Nach diesem Termin sind Karten und Hotelzimmer, wenn überhaupt, nur noch auf Anfrage verfügbar.









