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Marrakech - 5 Tage

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Termin:
05.11.18 - 09.11.18
Preis:
ab 1275,00 € pro Person

Herzlich willkommen in Marrakech, Marokkos magischer Metropole am Fu-ße des mächtigen Atlasgebirges. Die im 11. Jahrhundert von Berbern als Hauptstadt eines großen Reiches gegründete Königsstadt ist ein Erlebnis für alle Sinne, voller Gegensätze, märchenhaft und modern zugleich. In der mehr als 900.000 Einwohner zählenden Metropole treffen Vergangenheit und Gegenwart aufeinander. Sie sehen mit Zinnen bekrönte Kasbahs, Villen im Art Deco Stil und moderne Glasfassaden. Stolze Berberinnen und moder-ne Geschäftsfrauen künden von der erfolgreichen Geschichte, der langen Tradition und dem schnellen Fortschritt dieses aufstrebenden Landes. Marrakech ist neben Rabat, Meknès und Fès eine der vier Königsstädte des Königsreiches Marokko. Begleiten Sie uns zu den bedeutendsten Plätzen und Denkmälern dieser Stadt, deren Name in der Sprache der Berber Land Got-tes oder Durchzugsland bedeutet. Erleben Sie vor der Kulisse des Atlasge-birges die fast tausendjährige Geschichte einer einzigartigen Oasenstadt vol-ler unvergesslicher Eindrücke.

 

1. Tag – Montag, 05.11.18:
Linienflug von Frankfurt nach Marrakech und Stadtbesichtigung
Transfer zum Flughafen Frankfurt und Direktflug nach Marrakech.
Das Zentrum von Marrakech ist der Djamâa el-Fna. Er ist einer der faszinierendsten Plätze Nordafrikas, wie es ihn in anderen Städten des Maghreb vergleichbar nicht gibt. Nachdem er ursprünglich als Richtstätte diente, verwandelte er sich schon lange bevor die Touristen kamen allmählich zur Freilichtkulisse für Gaukler, Schlangenbeschwö-rer, Akrobaten, Tänzer, Musiker, Heilkundige und Verkäufer. Wenn sich der Platz am späten Nachmittag mit Menschen füllt, bald darauf die Garküchen öffnen und der Duft von Kebab, Eintöpfen und Zuckergebäck über dem Platz liegt, dann zeugt der Djemâa el-Fna von der lebensfrohen Kultur der Bewohner dieses Landstrichs.
Während Sie auf der Dachterrasse eines Cafés einen erfrischenden marokkanischen Minztee genießen, können Sie das geschäftige Treiben auf dem Platz beobachten. Erin-nerungen an die Träume und Sehnsüchte aus den Erzählungen vom mythischen Maghreb fallen inmitten dieses magischen Ambientes nicht schwer. Sie tauchen lang-sam ein in die märchenhafte Welt der alten Königsstadt Marrakech, aus deren Namen sich übrigens der des Landes Marokko herleitet.
Bei dem Platz befindet sich die Kutubiya-Moschee (1158/62), deren Minarett die Medina hoch überragt und weithin sichtbar das architektonische Wahrzeichen von Marrakech ist. Die Kutubiya ist eine der schönsten Moscheen in Afrika. Sie darf von gläubigen Muslimen zum Gebet betreten werden.
Während des Aufenthalts wohnen Sie im 4* Hotel Diwane im Zentrum von Marra-kech. Die im landestypischen Stil eingerichteten Zimmer verfügen über Klimaanlage, TV, Föhn, Minibar, Sitzecke, Safe u.v.m. Abendessen im Hotel.

2. Tag – Dienstag, 06.11.18:
Stadtrundfahrt und Fußweg durch die Medina, nördlicher Teil
Marrakech wird nicht umsonst „Perle des Südens“ genannt. Für die Karawanen aus dem Norden war die Stadt das Tor nach Afrika. Und immer noch mutet unter den vier Königsstädten des Königreiches Marokko Marrakech afrikanisch an.
Nach einer Rundfahrt durch die Metropole, die heute mehr als 900.000 Einwohner zählt, machen wir uns auf den Weg, den nördlichen Teil der Altstadt, die Medina, zu erkunden. Auf dem Fußweg kommen wir an beeindruckenden Zeugnissen aus alter Zeit vorbei, darunter die Moschee Ben Youssef (1121/32). Die Gründung reicht zu-rück bis in die Ära der Almoraviden, die im 11. Jahrhundert von Süden kommend Marrakesch zur Hauptstadt eines großen Reiches machten. Die heutige Gestalt des Ge-bäudes stammt jedoch im Wesentlichen erst aus dem 16. und dem 19. Jahrhundert. Die Moschee darf von gläubigen Muslimen betreten werden. Nicht weit davon entfernt liegt hinter einer Mauer verborgen die Koubba Ba’adiyin, das Zentrum einer Brun-nenanlage oder eines Hamam für die vorgeschriebenen Waschungen vor dem Besuch der Moschee. Sie stammt wie die Moschee aus der Zeit um 1120/30 und ist das einzige komplett erhaltene Bauwerk aus der Zeit der Almoraviden (Außenbesichtigung).
Unweit der Moschee führt eine kleine Gasse zu der Medersa Ben Youssef, die Sultan Abou El Hassan Mitte des 14. Jahrhunderts als Koranschule gegründet hat. Unter den Saadiern wurde sie im 16. Jahrhundert zur größten und bedeutendsten höheren theo-logischen Lehranstalt der Region. Sie hatte zeitweise bis zu 900 Studierende und wur-de erst 1960 geschlossen. (Wegen Restaurierungsarbeiten z.Zt. nur Außenbe-sichtigung).
Weiter führt unser Weg zu dem aus dem 16. Jahrhundert stammenden Brunnen Echroub ou Chouf, der, wie sein Name sagt, zum „Trinken und Schauen“ aufforder-te.
Ein Beispiel für den Wohnbau des frühen 20. Jahrhunderts ist der Palast Dar M’nebhi. Er beherbergt seit einigen Jahren das Musée de Marrakech. Das Spektrum der ausgestellten Werke reicht vom traditionellen Kunsthandwerk bis zur modernen Kunst.
Abendessen und Übernachtung im Hotel.


3. Tag – Mittwoch, 07.11.18:
Medina, südlicher Teil und Kasbah
Die Medina war von einer hohen Mauer umgeben und die Zugänge durch mächtige Tore gesichert. Das eindrucksvollste dieser Stadttore ist das Bab Agnou, das durch zahlreiche Ornamente und Rankenwerk besticht. Es stammt ebenso wie das Bab Er Robb vom Ende des 12. Jahrhunderts, der erfolgreichen Zeit der Almohaden.
Dahinter erhebt sich im südlichen Teil der Medina die Kasbah, die Burg des Sultans. Dort erbaute Ende des 16. Jahrhunderts Sultan Ahmed el Mansour, der seit der Erobe-rung Timbouktous (1591) den Gold-, Elfenbein- und Sklavenhandel mit Zentralafrika kontrollierte, die größte und prächtigste Palastanlage Marokkos. Die verwendeten Ma-terialien waren so kostbar, dass Mitte des 17. Jahrhunderts der Alaouiten-Sultan Mou-lay Ismail große Teile des Palais El Badi abtragen ließ und für Bauten in der Königs-stadt Meknès verwendete. In Marrakech stehen heute deshalb nur noch die Grund-mauern dieses einst so prächtigen Palastes, der, wie der Name El Badi sagt, der Unver-gleichliche war.
Die Moschee der Kasbah ist Ende des 12. Jahrhunderts entstanden, wurde im Laufe der Jahrhunderte aber mehrfach verändert. Sie war ursprünglich für Hofbeamte und Offiziere bestimmt und so eindrucksvoll gestaltet, dass die reichen Verzierungen des Minaretts zum Vorbild wurden für die Türme der Gebetsrufer an anderen Moscheen. Die Moschee darf von gläubigen Muslimen zum Gebet betreten werden.
Zu den bedeutendsten Baudenkmälern von Marrakech zählen die Gräber der Saadier. Die Mausoleen wurden Ende des 16. Jahrhunderts angelegt, Mitte des 17. Jahrhunderts aber von dem Alaouiten-Sultan Moulay Ismael mit einer Mauer ver-schlossen. Erst 1917 wurden sie wiederentdeckt. Zwei mit prachtvollem Mosaik-, Stuck- und Zedernholzschmuck ausgestattete Grabbauten bilden das Herzstück der Anlage.
Abendessen und Übernachtung im Hotel.


4. Tag – Donnerstag, 08.11.18:

An diesem Tag wollen wir einen der schönsten Paläste Marokkos erleben. Das Ende des 19. Jahrhunderts erbaute Palais de la Bahia war der Sitz des Großwesirs Bou Ahmed, der dem Palast den Namen seiner Lieblingsfrau gab. Die Innenräume sind reich geschmückt und ein Sinnbild maghrebinischer Prachtentfaltung. In den vergan-genen Jahrzehnten war der Palast wiederholt Drehort für erfolgreiche Hollywoodfil-me, darunter „Lawrence von Arabien“ (GB, 1962).
Die Menara-Gärten wurden kurz nach der Mitte des 12. Jahrhunderts von den Al-mohaden als Ziergärten angelegt, später aber in Obst- und Olivenhaine umgewandelt. Sehenswert sind besonders das mit einem Pyramidendach aus grün glasierten Ziegeln gedeckte Palais und das Wasserbecken. Das Bassin ist vor allem bei klarem Wetter im Winter vor der Kulisse der schneebedeckten Gipfel des mächtigen Atlasgebirges ein beliebtes Fotomotiv. Das Wasser stammt aus den Wadis am Fuß des Gebirges und wurde über Khettara Systeme, die in unterirdischen Stollen Frischwasser befördern, bis zu dem Becken geführt. Die ruhigen Menara-Gärten sind das Gegenstück zu dem belebten Hauptplatz Djemâa el-Fna und dem geschäftigen Treiben und Gedränge im Labyrinth der Souks.
Auf der Nordseite der Stadt laden die zu Beginn des 20. Jahrhunderts angelegten Gär-ten des französischen Malers Jacques Majorelle mit tropischen Pflanzen zur Entspannung ein. In dem Garten, der 1980 von dem französischen Modedesigner Yves Saint Laurent gekauft und 1997 in eine Stiftung seines Partners Pierre Bergé übertra-gen wurde, befindet sich das Islamische Kunstmuseum.
Besonderes Abschlussabendessen in einem landestypischen Restaurant.

4. Tag – Freitag, 09.11:
Bummel durch die Souks von Marrakech und Rückflug
Am Morgen tauchen wir noch einmal ein in das bunte Treiben der Souks, dem Ein-kaufsviertel von Marrakech, in dessen schmalen und verwinkelten Gassen die Angebo-te in den Geschäften und Handwerkerläden vielleicht die eine oder andere Erinnerung an Marrakech zum Kauf für Sie bereithalten.
Am Mittag Transfer zum Flughafen und Rückflug.
 


Reisepapiere
Reisepass, der nach Reiseende noch mindestens 6 Monate gültig ist.

Klima im November
Tagestemperatur min. 10 / max. 22 °C
Sonnenstunden durchschnittl. 7,1 Std.

 

Unsere Leistungen:
-Haustürabholung und Fahrt zum nächstgelegenen Zusteigeort bis 25 km inkl.
-Transfer zum Flughafen Frankfurt und zurück
-Direktflug mit Lufthansa ab Frankfurt nach Marrakesch und zurück inkl. Steu-ern, Freigepäck und Sicherheitsgebühren
-4 Übernachtungen im 4*-Hotel Diwane (Landeskategorie).
-4 x landestypisches Frühstück
-3 x Abendessen im Hotel
-1 x Abschiedsabendessen in einem landestypischen Restaurant
-Transfers mit landestypischem Reisebus und Besichtigungen laut Programm zu Fuß
-Im Rahmen der Besichtigungen anfallende Eintrittsgelder
-Lokale Tourismussteuer
-Qualifizierte Reiseleitung ab/bis Ludwigshafen, ergänzt durch örtliche, durch-gängige, deutschsprachige Reiseleitung
-Informationsmaterial zur Reise
 

siehe Programmbeschreibung

  • Buchung 89 Tage vor Reisebeginn
    1275,00 €

zubuchbare Optionen / Ermäßigungen

  • Aufpreis Einzelzimmer
    95,00 €