Kölsch, Hanskarl | Russische Föderation | St. Petersburg |
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Reisebeschreibung |
![]() 1 weiteres Bild Für unseren Reisetermin haben wir die Mitte der Weißen Nächte ausgewählt. In den Sommermonaten Juni und Juli erlebt St. Petersburg jedes Jahr ein einzigartiges Phänomen. Die mit fünf Millionen Einwohnern größte Stadt in der arktischen Region liegt auf dem 60‘ Breitengrad wie der Südteil Alaskas und die Südspitze Grönlands und ist die nördlich größte Millionenstadt der Welt. Diese Lage erzeugt das Phänomen der „Weißen Nächte“, in denen die Stadt seit Jahrhunderten selbst für die Einheimischen verzaubert wirkt in einer Mischung aus Mystik und Romantik. Während der „Weißen Nächte“ herrscht nur eine kurze Dämmerung, denn wegen der Lage am hohen Breitengrad gibt es keine totale Dunkelheit. Die Sonne geht spät in der Nacht unter, um bald darauf schon wieder aufzugehen. Dann erscheint der Himmel in einem silbrig blauen Glühen, die Goldkuppeln der Kirchen erglänzen über der Stadt, und die berühmten Sehenswürdigkeiten wirken märchenhaft. Das Jubiläum „300 Jahre Sankt Petersburg“ vor wenigen Jahren hat die schon immer bezaubernde und außergewöhnliche zweitgrößte Stadt Russlands am Finnischen Meerbusen vollendet als das Fenster nach Europa von Peter des Großen. Sie ist ein Schmuckkästchen und eines der wichtigsten Kulturzentren der Welt. Reiseleitung: Hanskarl Kölsch, München Unsere sehr gut deutsch sprechende örtliche Stadtführerin wird uns die Sehenswürdigkeiten erschließen. Daneben bleibt genügend freie Zeit, um mit Hanskarl Kölsch, der Sankt Petersburg mehrfach besucht hat, auf den Spuren der großen russischen Dichter durch die Stadt zu wandern, entlang der Kanäle und vorbei an den vielen Palästen, von denen jeder eine eigene Geschichte erzählt. Fast immer ermöglicht der Spielplan Besuche von Oper, Ballett und Konzert in den beiden berühmten Opernhäusern, dem Marinskij-Theater und Mussorgsky-Theater und in der Philharmonie mit ihrer weltberühmten Akustik. Außerdem können wir einen Folkloreabend in einem alten Zarenpalast besuchen und eine Kanalfahrt unternehmen, die uns auf einem eigenen Boot durch die romantischen Kanäle an den berühmten Palästen vorbei bis in die offene Newa führt.
Ankunftstag Freitag 29. Juni 2012 Reiseverlauf vom Samstag, 30. Juni bis Dienstag, 3. Juli 2012 Eine erste intensive Stadtrundfahrt führt zur Peter und Paul Festung. Sie bildet Ursprung und historisches Zentrum der zum UNESCO-Welterbe erklärten Innenstadt. Auf dem Gelände der Festung befindet sich die Peter-und-Paul-Kathedrale, in der fast alle russischen Zaren seit dem 18. Jahrhundert bestattet wurden. Peter der Große verfügte, dass ihr über hundert Meter hoher Turm mit einem sieben Meter hohen Engelstandbild auf der vergoldeten Spitze das höchste Gebäude der Stadt sein muss (es wird heute nur vom Fernsehturm übertroffen). Die Grabmonumente der Zaren – neben Peter dem Großen und Katharina der Großen noch zehn weitere Zaren – wurden aus weißem Marmor gestaltet. Das Alexander Newskij Kloster hat den Rang einer „Lawra“: der höchste Rang, den ein Kloster einnehmen kann (es gibt nur vier in Russland). Es ist der Sitz der Metropoliten und beherbergt das Grab des Großfürsten Alexander Newskij, der im Jahre 1240 an der Newa (daher sein Name) die Schweden besiegte und die Grundlage für den späteren Aufstieg Russlands schuf. Er wird als Heiliger verehrt, und nach ihm ist die Prachtstraße benannt, die 4,5 km lang von der Admiralität an der Newa bis zum Newskij-Kloster den Pulsschlag der Stadt bildet. Die Eremitage, im Herzen der Stadt an der Newa gelegen, ist heute eines der größten und bedeutendsten Kunstmuseen der Welt, und von den fast 250 Museen der Stadt ist sie mit 3 bis 4 Millionen Besuchern im Jahr das international bedeutendste. Sie umfasst heute einen Komplex aus Alte Eremitage, Neue Eremitage, Kleine Eremitage, Eremitage-Theater und den dominierenden Teil: den Winterpalast, die ehemalige Hauptresidenz der russischen Zaren. Die Isaak-Kathedrale zählt mit ihren überdimensionalen Ausmaßen zu den größten sakralen Kuppelbauten der Welt; 14.000 Menschen finden in ihr Platz. Der Außenbau wird durch 112 Granitsäulen gegliedert, der Durchmesser der vergoldeten Hauptkuppel beträgt 26 Meter. Weil der Gedenktag des hl. Isaak von Dalmatien mit dem Geburtstag von Peter dem Großen zusammenfiel, befahl der Zar schon kurz nach der Gründung der Stadt den Bau dieser gewaltigen hölzernen Kathedrale. Zehn Jahre später wurde der Holzbau durch einen Steinbau ersetzt. Die Kirche erlebte einen verheerenden Brand und Katharina II. begann den dritten Bau, der nicht vollendet wurde. Nach dem Sieg über Napoleon wollte Alexander I. die Isaak-Kathedrale zu einem Nationaldenkmal umgestalten. Er brach den Vorgängerbau teilweise ab, nur der Altarraum blieb bestehen. In den nächsten Jahren wurde der sumpfige Bauplatz mit etwa 11.000 Baumstämmen befestigt. Bei der Weihe der Kathedrale trug sie die erste große Kuppel in Metallbauweise weltweit. Das Russische Museum im heutigen Michajlow-Palast besitzt neben der Moskauer Tretjakow-Galerie die umfassendste Sammlung russischer Kunst: es sind über 300.000 Exponate aus den Bereichen Malerei, Skulpturen, Graphik, Kunsthandwerk und Volkskunst. Die Zaren Alexander III. und Nikolaus II. gründeten das Museum und nach der Oktoberrevolution wuchs der Bestand beträchtlich durch die Enteignung des russischen Adels. Heute gehören zur Sammlung die bedeutendsten Werke der Ikonografie seit dem 12. Jahrhundert bis hin zum sozialistischen Realismus und zu der zur Sowjetzeit nicht öffentlich gezeigten Moderne aus dem 20. Jahrhundert. Das Gebäude selbst wurde von Carlo Rossi entworfen, einem der wichtigsten Baumeister Sankt Petersburgs, dessen meisterliche architektonische Harmonie wir auch in der Rossi-Straße beim Alexandratheater bewundern können. Ausflug nach Zarskoje Selo (Puschkin). Ausflug nach Schloss Peterhof Literarischer Mittelpunkt der Reise ist Alexander Puschkin, sein Leben und Werk: eine abenteuerlichere Biographie ist kaum vorstellbar. Seine Frau Natalja war eine Favoritin des Zaren, und als blutjunge bildhübsche, „Lilie“, „Psyche“, „Göttin“ verzauberte sie ganz Sankt Petersburg. Ihretwegen führte Puschkin ein Duell, an dessen Verletzungen er verblutete. Wir werden das Literaturcafé besuchen, wo er vor dem Duell stundenlang regungslos saß, werden den Palast sehen, wo sich durch ein geheimnisvolles Treffen seiner Frau das Duell entschied, und vielleicht können wir auch in seinem Sterbezimmer stehen. Überall in der Stadt werden wir seinen Schicksalsspuren begegnen und das Werk der „Seele Russlands“ kennenlernen. Rückflug am Mittwoch, 4. Juli 2012 Programmänderungen vorbehalten.
Teilnehmerzahl Vorgesehenes Hotel Reisepapiere Voraussichtliche Flugzeiten Ab München: Flugpreisgarantie bis 90 Tage vor Reisebeginn – buchen Sie deshalb rechtzeitig! Haustürabholung Wir empfehlen Ihnen den Abschluss einer Reiserücktrittskosten-, Reisekranken- und Reisegepäckversicherung, soweit diese von Ihnen noch nicht abgeschlossen wurden. |
Leistungen (im Preis inbegriffen) |
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Zubuchbare Optionen / Ermäßigungen |
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Preise |
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